Der Test prüft, ob das Immunsystem auf häufige Kunststoffe aus Zahnfüllungen, Zahnersatz und Zahnklebern überempfindlich reagiert.
Untersucht wird, ob bestimmte Abwehrzellen (T-Lymphozyten) im Labor aktiv werden, wenn sie mit einzelnen Kunststoffbestandteilen in Kontakt kommen. Gemessen wird damit eine sogenannte Typ-IV-Sensibilisierung, also eine verzögerte Allergie. Viele der getesteten Stoffe, vor allem Acrylate und Methacrylate, stecken nicht nur in Füllungen und Prothesen, sondern auch in Kunstnägeln und Gel-Nagellack.
Das Ergebnis zeigt, auf welche der getesteten Stoffe die Abwehrzellen im Labor reagiert haben. Es kann einen Hinweis geben, ob Beschwerden wie Schleimhautreizungen oder Brennen im Mund mit Kunststoffen zusammenhängen könnten. Der Test erfasst nur Reaktionen vom verzögerten Typ. Sofortreaktionen, die kurz nach dem Kontakt auftreten (z.B. Schwellungen oder Nesselausschlag), zeigt er nicht an.
Diese Analyse umfasst die folgenden Materialien: TEGDMA, BISDMA, BISGMA, HEMA, Methylmethacrylat (MMA), Urethandimethacrylat (UDMA), Ethylenglycoldimethacrylat, 1,4-Butandioldimethacrylat, Benzoylperoxid, Formaldehyd, Phthalate, Bisphenol-A-diglycidylether (BADGE), Bisphenol A, Methacrylsäure
Hinweis zur LTT-Messung bei Zahnmaterialien: Für Allergien vom verzögerten Typ, etwa gegen Metalle oder Kunststoffe, gilt der Epikutantest (Pflastertest auf der Haut) als Standard. Allergologische Fachgesellschaften empfehlen den LTT für diese Fragestellung nicht als eigenständigen Test, weil das Verfahren nicht einheitlich standardisiert ist und ein auffälliges Ergebnis nicht sicher bedeutet, dass ein Material im Mund Beschwerden auslöst. Umgekehrt schliesst ein unauffälliges Ergebnis eine Allergie nicht aus. Entscheidungen über das Entfernen oder Ersetzen von Zahnmaterialien sollten deshalb nicht allein auf diesem Ergebnis beruhen.
Folgende Tests können in Kombination mit diesem Test zusätzliche Einsichten liefern:
Wenn du eines unserer Abnahmezentren besuchst, wird dir von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft sorgfältig und schonend eine Blutprobe aus deinem Arm (im Bereich der Ellenbeuge) entnommen
Deine Ergebnisse werden sicher in deinem Vitalcheck-Kundenkonto hinterlegt, sobald sie verfügbar sind. Du erhältst eine Benachrichtigung per E-Mail und kannst die Ergebnisse online einsehen und herunterladen.
Ja, die Sicherheit deiner Daten hat bei Vitalcheck höchste Priorität. Wir verwenden fortschrittliche Verschlüsselungstechnologien und Sicherheitsprotokolle, um deine persönlichen Informationen und Gesundheitsdaten zu schützen. Zusätzlich werden alle Daten auf sicheren Servern gespeichert und nur autorisiertes Personal hat Zugang zu diesen Informationen. Wir verpflichten uns zur Einhaltung aller relevanten Datenschutzgesetze und -bestimmungen, um die Vertraulichkeit deiner Daten zu gewährleisten.
Venöse Entnahmen sind typischerweise genauer, da sie eine grössere und kontrolliertere Probe liefern. Zudem kann eine breitere Palette von Tests durchgeführt werden, einschliesslich solcher, die spezielle Behandlungen der Proben vor der Analyse benötigen. Die Selbstentnahme mit Home-Kits kann zu Fehlern führen, wie z.B. unzureichende Probengrössen oder unsachgemässe Handhabung, was die Zuverlässigkeit der Ergebnisse beeinträchtigen kann. Weiter musst du keine Angst haben, dich selber zu stechen.
Die meisten Testergebnisse sind innerhalb von 4-8 Tagen nach der Probenentnahme verfügbar. Bei spezifischen Tests kann die Analyse auch länger dauern.
Ob die Kosten für unsere Blutanalysen von deiner Krankenkasse übernommen werden, hängt von deinem individuellen Versicherungsschutz ab. Einige Zusatzversicherungen erstatten einen Teil der Kosten für präventive Gesundheitsleistungen. Die Versicherungsprodukte im Bereich Zusatzversicherung sind jedoch sehr unterschiedlich, sodass wir hier keine verbindliche Aussage treffen können. Es gibt zwei Möglichkeiten: Erkundigung bei deinem Versicherer Du kannst vorab bei deiner Versicherung nachfragen, ob und welche präventiven Tests eine Kostenbeteiligung erhalten. So gehst du auf Nummer sicher. Testbestellung mit Risiko Du bestellst dir einen Test und trägst die Kosten selbst. Danach kannst du versuchen, die Rechnung für eine Rückerstattung einzureichen.